Urs Zurlinden Journalist

Das blaue Wasser lesen

Es ist tatsächlich überaus faszinierend, im Irgendwo mitten auf dem Atlantik, zwischen Bermudas und den Azoren, dort, wo nirgends mehr Land in Sicht ist dafür umso mehr Wasser: Wenn man dort bei ruhigem Meer ohne Wind und Wellen, bei schönstem Wetter und herrlicher Sonne; wenn man dort mitten in der Weite eines unendlichen Himmels zum Baden ins Wasser steigt, einige Schwimmzüge wagt, dann sogar noch untertaucht, und wenn man dann unter Wasser die Augen öffnet und von unten ins Licht hinauf schaut – dann sieht man es: Das einzigartige Blau des atlantischen Ozeans. Vermutlich entsteht das wunderschöne, klare und reine Blau durch Lichteinfälle auf die mehrere tausend Meter hohe Wassermasse des offenen Ozeans, wo kein Schatten und kein Fremdkörper den direkten optischen Kontakt zur Farbe verfälschen. Auf jeden Fall weiss, wer jemals so einen Badehalt erlebt hat, warum man jene, welche die Welt in einem Segelboot umrunden, auch als „Blauwassersegler“ bezeichnet. Es ist mit einem Wort: Fantastisch! Das Blau und das Meer in allen seinen unterschiedlichen Schattierungen haben Pia und ich auf einer Atlantik-Überquerung mit einem eher bescheidenen Segelboot erlebt. Und das einzigartige Erlebnis hat Pia dann animiert, sich für ihr künstlerisches Schaffen vom Thema Wasser inspirieren zu lassen. Dabei ist das Meer selbstverständlich nicht immer so lieblich blau gewesen, sondern konnte sehr wohl auch wütend grau, hässlich braun und bedrohlich schwarz erscheinen. So gab es auf unserem ersten Streckenabschnitt von den Bahamas auf Bermudas doch ziemlich starken Wind mit viel Wellen und ungemütlichem Wetter. Aber auch dieses Erlebnis war natürlich faszinierend und hat Pia in ihre Malerei aufgenommen. Entstanden sind eine Reihe von Bildern und Werken, die Pia Schläppi unter dem Sinn gebenden Titel „Wasser sehen“ zusammengestellt hat und in der Galerie Kunstreich von Marianne Reich ausstellt. Oben beim Eingang hat sie eine Serie von 18 Bilder platziert, alle im Format 50 mal 50 Zentimeter. Es sind alles Ölbilder, gemalen aus der Erinnerung und nicht etwa von Fotografien abgekupfert. Das Resultat ist eine überzeugende Gesamtdarstellung der verschiedenen Wetter- und Wassereindrücke. Inklusive den unterschiedlichen Gefühlen, welche die Stimmungen bei Pia ausgelöst haben und jetzt auf den Betrachter überschwappen: Von der sanft gekrausten Wasseroberfläche bis zum wilden Wellentanz zieht sich der Spannungsbogen – von den bedrohlichen Wolkentürmen bis zur klar am Horizont erkennbaren Wetterbesänftigung, die dann letztlich wieder viel Zuversicht und Ruhe verströmt. Auch auf den grossformatigen Bildern mit den lebendigen Wellen sind die unterschiedlichen Stimmungen eingefangen. Wobei sich die Künstlern nicht nur vom Atlantik, sondern auch von anderen Orten inspirieren liess: etwa von Insel Gotland oben in Schweden, die sie auf einem Segeltörn in der Ostsee besucht hatte. Und wie das Wetter und das Meer gehört eben auch der Himmel mit seinen aufgetürmten Wolken zu den Sujets, die Pia immer wieder reizen. „Für mich ist ein Himmel mit dunklen Wolken viel stimmungsvoller und spannender als ein Schönwetter-Himmel,“ sagt sie. Ihre Bilder bestätigen diesen Eindruck. Selbst das Triptychon mit dem grünen Berg und dem grünen Wasser vermittelt eine besondere, fast mystische Stimmung. Pia verbindet mit diesem Bild ihre Erinnerungen an Flores, an eine der Azoren-Inseln. Und damit an das tagelang ersehnte glückliche Ende unserer Atlantik-Überquerung. Neben den Bildern der Wasseroberfläche zeigt uns Pia aber noch ein ganz anderes Wasser: Jenes unterhalb der Oberfläche. Zum Beispiel mit jenen vier blauen Ölbildern, die nach feinen zeichnerischen Eingriffen etwa den Fächer einer Muschel zu erkennen geben oder eine Koralle. Das vorwiegende Format von 50 mal 50 Zentimetern hat Pia übrigens nicht zuletzt aus der Not heraus gewählt: Ihr helles Atelier in Thun – selbstverständlich mit Blick auf das grüne Wasser der nahen Aare – lässt kaum riesengrosse Bilder zu. Auch eine Staffelei hat dort, im Dachgeschoss des „Atelierhauses“, keinen Platz. Also malt Pia ihre Bilder aufgehängt an der Wand – und hinterlässt dabei ihre farbigen Spuren.... Das relativ bescheidene Format hindert sie aber nicht daran, mit einem Triptychon die gewünschte Wirkung zu erzielen: Der dreiteilige Bergbach ist ein wunderschönes Beispiel dafür. Nun wäre Pia nicht Pia, wenn sie ihr künstlerisches Schaffen auf die Ölmalerei einschränken würde. Da ist sie viel zu neugierig, was wohl mit anderen Techniken möglich sei: mit Pinselätzungen zum Beispiel, mit Tiefdruck-Arbeiten und Zeichnungen oder mit Öl auf Grafit. Derartige Experimentierphasen braucht sei und praktiziert sie auch gern. Wobei es nicht bei der reinen Spielerei bleibt, sondern das Ergebnis dann sehr wohl eine ernsthafte Aussagekraft erhält. Die vier feinen, sehr ähnlichen Landschaftsdarstellungen sind ein Beispiel für dieses Experimentieren: Sie basieren alle auf der gleichen Druckvorlage. Oder die drei Darstellungen von Vogelschwärmen – vermutlich sind es Möwen. Stundenlang sei sie vor diesen Bildern gesessen, erzählt Pia, habe mit einem ganz feinen Bleistift geduldig einen Vogel nach dem anderen gezeichnet – und sie dann ganz am Schluss mit einer Acrylfarbe übergossen. Epreuve 1,2,3 heissen diese Bilder bezeichnenderweise. Aber eben: Das Wasser hat Pia in den vergangenen Jahren immer und immer wieder beschäftigt. Und weil sie von ihrer Wohnung am Thunersee nur einige wenige Schritte braucht bis ans Ufer, geht sie häufig und gerne baden. Dabei kam ihr die Idee, mit einer Kamera Unterwasser-Aufnahmen zu machen und diese zu verarbeiten. Die nun gezeigten Videos sind das spannende Ergebnis dieser Blicke unter die Wasseroberfläche – und kommen dem Titel dieser Ausstellung doch sehr nahe: Wasser sehen. Aus den Videos sind dann schliesslich auch stehende Bilder entstanden, so genannte Video-Stills. Wobei Pia bewusst darauf verzichtet, diese Aufnahmen noch farblich zu verändern, sondern nur die Grösse und den Ausschnitt neu definiert. Was im Thunersee begonnen hat, ist inzwischen in Schläppis zweite Heimat gezügelt: in die Lenk. Auch dort hat Pia Wasser gefunden, Bergbäche mit kleinen Tümpeln und besonderen Namen wie „Olmsteich“ und „Olmshain“. Dazu kamen Wasserfälle, die sie von hinten filmte und wiederum in Video-Stills verarbeitete. Auch diese Arbeiten vervollständigen ihr zentrales Credo für ihre Arbeit: „Das Verfremden von Vertrautem gefällt mir.“ Das Vertraute. Es ist so: Wasser ist für Pia ein überaus vertrautes Element – verbunden mit zahlreichen Erinnerungen auch an früher. Zum Beispiel an die Zeit, als sie sich als kleiner Knirps hinten auf den Rücken ihres Vaters klammerte und so wie ein Käfer im Schwimmbad von Schönenwerd herum geschwommen ist – und zwar im grossen Becken! Später in der Schulzeit ist die Familie alle Jahre im Sommer an den nahen Hallwilersee zum Zelten gefahren, was Pia natürlich fürs Baden und Schwimmen nutzte – inklusive zwischendurch einer Seeüberquerung. Das Wasser blieb aber auch später nie weit weg von ihr: In ihrem vorübergehenden Wohn- und Arbeitsort Langenthal war es die Langete, als sie in Olten wohnte war es die Aare, nach der Heirat mit Ernst hatte sie bald einmal Freude am Segeln auf dem Thunersee, erteilte im Neuhaus sogar Segelunterricht und verbringt auch jetzt noch viele Wochen auf dem Wasser: auf Törns mit der eigenen Yacht und einmal sogar auf eine Atlantik-Überquerung auf einem Frachtschiff. Bei allen diesen Aktivitäten nimmt sie sich viel Zeit für ihr Thema: Wasser sehen. Dabei bleibt Pia wachsam und schaut genau hin – auch wenn es nicht immer das einzigartige Blau des Atlantiks ist, das sie sieht.

Urs Zurlinden Text anlässlich der Vernissage „Wasser sehen“ vom 19. November 2016 in der Galerie Kunstreich, Bern.

 

 

 

 

Art Lab # 2 invites fama_fame to London 2015

Roberto De Luca: ‘Will you bring fama_fame to London for me?’ Olivia Notaro: ‘Yes, of course.’
The above conversation between Roberto De Luca and Olivia Notaro heralded the start of a collaboration involving the ongoing „In progress“-Projekte Fama Fame (2006) and the Art Lab #....(2013), respectively.

Olivia Notaro agreed to Roberto De Lucas’ request literally and will carry Fama Fame to London in her suitcase (ital. portare = carry/bring) and exhibit it in the “window space” at the
ASC Artist Studio Building, Erlang House, Blackfriars Road London SE1 8EQ.

On this occasion the word ‘case’ intertwines two projects or better discusses them to
make them happen. The first one, ‘Fame / Fame’, feeds on opposites, on the
dialectical tension between survival needs and dreams of glory that the authorship
has to go through. The other one, ‘Art Lab', develops trading practices where
authorship rhizomatically dissolves into a collective doing. Around fourty artists are
as travel companions within an adventure marked by the ‘case’, seen as chance,
fortuity, in order to make the way available for discovery, which is typical of travelling, in the German sense of ‘wandern’.

The invited artists where asked to concern themselves with the form the works should take and their presentation in the ASC Window Space. For the duration of the project, a blog on the Fama Fame Website Art Lab # 2 invites Fama Fame to London is open to the artists.

There they present and discuss their ideas. This will offer the possibility to all participating artists to suggest and decide upon exhibition concepts. At the end of an agreed time period, different concepts where put to the vote.

Guidelines: All the submitted works must fit into one large suitcase (75 x 52 x 25 cm, with a total weight of 20 kg) and be suitable for display in the available gallery window. The number of participating artists is determined from those that register.

The project will be carried out between December 2014 to March 2015 and exhibited from the 4.March – 18. March 2015. Opening: 4.March 2015 , 17:30 - 21:00

www.ascstudios.co.uk
www.olivianotaro.ch
www.famafame.ch

The invited artists are:
Peter Aerschmann, Anja Aichinger, Anna Altmeier, Mirko Aretini, Fiorenza Bassetti,
Marceline Berchtold, Brigitta Briner, Eleonore Clare & Dillan Marsh, Ermanno Cristini,
Jürg Curschellas, Fabiana de Barros, Laura Degenhardt, Roberto de Luca,
Salome Egger, Filippo Falaguasta, Meinrad Feuchter, Giulano Galletta, Marco
Giacomoni, Lucienne Hälg, Jakob Jenzer, Matthiew Johnson, Areej Kaoud, Patrick
King, Filippo Leonardi, Anna Lytridou, Loredana Longo, Alberto Magrin, Tom Mason,
Martina Miholic, Martin Möll, Ernesto Nicola Nicolai, Giancarlo Norese, Olivia Notaro,
Aimy Palogiannidou, Daniele Pario Perra, Silvano Repetto, Antonio Scarponi, Pia Schläppi, Michael Streun, Sarah Taras, Patrizio Travagli, Ben Turner, Andrea Vogel,
Kam Wan, Claudius Weber, Polly Yates

 

 

 

 

Ausstellung vermittelt das Gefühl unendlicher Freiheit
Galerie art-house


Die Werke von Pia Schläppi laden zu Meditationen über das Meer ein. Die Ausstellung heisst „waterdance“. Es ist Pia Schläppis erste Einzelausstellung, doch kennt man sie von Thun von Gruppenausstellungen, auch im Kunstmuseum.
Seit rund sechs Jahren gibt sie sich intensiv der Malerei hin. Waren es früher kleinere Tiefdrucke, so verblüffen heute grössere Oelbilder sowieeine Videoinstallation, die in den grosszügigen Ausstellungsräumen der art-house an der Uttigenstrasse in Thun eindrücklich zur Geltung kommen. „ohne Rückgrat“.
Beim Eintritt in den ersten grossen Ausstellungsraum stell sich beim Betrachter gleich in Gefühl von unendlicher Freiheit ein. Wohltuend lässt Pia Schläppi, selber eine passionierte Seglerin, das Meer in seiner unendlichen Weite mit all seinen Tiefseegeheimnissen wirken. Von den vielen Quallen inspiriert, entstanden nebst faszinierenden Ozeanlandschaften auch etliche Bilder über diese fremden eigensinnigen Wesen, die ohne Hirn und Rückgrat ihr Eigenleben im grossen Wasser fristen. „ohne Rückgrat“ nennt die Malerin denn auch ihre Videoinstallation, die ebenso wie die Bilder, Körper und Seele zu besinnlicher Ruhe zwingt. Die Galeristin Sandra Marti nennt Pia Schläppi anerkennend eine „stille Schafferin“.
Die Ausstellung dauert bis am 4. Juni. (Lotte Brenner, Thuner Tagblatt)

Spurensuche
Sandra Marti art-house galerie & kunstforum thun 2011

Die Essenz im Schaffen der Künstlerin Pia Schläppi liegt im betrachten und erforschen des Unspektakulären, des Alltäglichen. Ausgangspunkt ihrer sich stetig weiterentwickelnden künstlerischen Arbeit, bilden Zeichnung und Tiefdruck, Ihr kräftiger, ausdruckstarker zeichnerischer Strich, pendelt zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Der Neugier zu Forschen und Möglichkeiten auszuloten, geht sie in der Installativ geprägten Videoarbeit „Waterdance“ 2011 nach. Im neun Minuten dauernden Video, erarbeitet sie Impressionen und erschafft mittels alten Videobändern ein Environment das mit Assoziationen zu einer natürlichen Umgebung spielt. Dabei interessiert die Künstlerin nicht alleinige ästhetische am vielzitierten und oft im Bildmittelpunkt stehende Wasser, sondern das Gefühl seiner Ursprünglichkeit und die Notwendigkeit diese zu bewahren.

So ist ihr in der Malerei das Meer nicht nur geliebtes Motiv, sondern Metapher für die Weite und Grenzenlosigkeit. Schläppi sucht nach dem unverfälschten, dem erlebten, im Motiv.
Das gemalte wird zu Abbild des gefühlten Moments den sie als aktive Beobachterin oft erlebt.
Während Ihres Stipendienaufenthaltes in Sarnino Bulgarien 2011, entscheidet sich die Künstlerin bewusst zu einer nochmaligen Farbreduktion. Zentriert erscheinen die vor Ort entstehenden Werke in Elfenbeinschwarz, Titanweiss und Blauschwarz. Geprägt von der kargen Landschaft und der unermesslichen Weite der Schwarzmeerküste, erinnern diese Arbeiten an die Gedankenbilder des bulgarischen Lyrikers Dimitré Dinev.

 

Zwischen – Zeiten
Schritt weiter führen ihre jüngst entstandenen Arbeiten. Nicht nur das Thema ist ein anderes, sondern auch die Darstellungsweise wirkt vielschichtiger.
Schläppis Werke weisen nun vermehrt narrative Inhalte auf. Tiere und Fabelwesen aus längst vergessenen Geschichten finden sich ein. Dabei geht es der Künstlerin nicht um das Abbilden vielmehr um eine Spurensuche, charakteristische Wesenszüge einzufangen.
Die in diesem Zyklus entstehen Arbeiten sind Teil einer Vorbereitung auf die Projektarbeit im Rahmen des Künsteraustausches Thun-Gabrovo II, welche diesen Frühling im Künstleratelier seine weitere Fortsetzung findet.
Gemeinsam mit den früheren Elementarlandschaften ist den neuen Arbeiten, dass sie den Moment , die Stille konservieren. Lärm, Trubel und Hektik unserer Alltagswelt scheinen ausgesperrt.  Schläppis Bilder wirken wie ein Ort der Ruhe und der Kraft. Als Künstlerin folg sie ihrem Weg, sucht den persönlichen Ausdruck mit Bedacht.

 

Vernissage „Different“ eine künstlerische Begegnung 2012
Auszug aus der Rede von Sandra Marti

Anhand von Mythen und Legenden aus dem Berner Oberland sucht Pia Schläppi nach Ursprung und persönlicher Geschichte. Farblich bewusst zurückhaltend, schafft die Thuner Künstlerin mit wenigen ausgewählten oft wiederkehrenden Elementen, wie den Tiergestalten, einen Dialog zwischen ihren Werken. Die Zeichnung spielt bei Pia Schläppi eine wichtige formale Rolle. In der Zeichnung, im Zeichen selbst findet die Künstlerin die Möglichkeit Vorstellung und Können zu vereinen. Sagenumwobene Tiere wie der Hirsch und Rabe finden sich in ihren Werken ein. Gezielt unterstützt Pia Schläppi ihre Bildaussagen mittels modernen zeitgenössischen Medien wie Video und installative Arbeiten. Entstanden sind dabei die Videoarbeiten „Olmshain“ und „Olmsteich“ welche sich an der traditionellen Ueberlieferung wie dem „schreienden Bächlein“, einer alten Sage aus der Lenk, orientieren. Die Videoarbeit „Olmshain“ führt den Spaziergänger einem Pfad entlang durch den mystischen Wald, die Kamera grösstenteils auf dem Boden gerichtet, folgt er einer imaginären Spur – das Entdecken – das Nah-und Fern-sein – zwischen Realität und Fiktion – steht im Fokus dieser Arbeit.
Im „chambre blanche“ , zeigt die Thuner Künstlerin ihre neuste Installation „Zappen“ – Mittels festhalten Bildern (Videostil), aus dem schweizerischen und bulgarischen Nachrichten der letzten Wochen, versinnbildlicht die Künstlerin einerseits die moderne Bilderflut, vernetzt die Bilder aber auch gekonnt zu einer immer wieder neu lesbaren Geschichte.